Mit einem Berg Unterhosen im Gepäck zur Berliner Stadtmission
KNAUER unterstützte am firmeneigenen Social Day die Obdachlosenhilfe.
Am 23.01.2020 verbrachte eine Gruppe von engagierten Mitarbeitern des Zehlendorfer Labormessgeräteherstellers KNAUER ihren jährlichen „Social Day“ bei der Berliner Stadtmission der evangelischen Kirche.
Treffpunkt war das Zentrum am Hauptbahnhof. Mit dabei hatte die Gruppe nicht nur einen Scheck von 1700 Euro zur finanziellen Unterstützung der sozialen Arbeit der Einrichtung, sondern auch einen großen Berg Unterwäsche, den die 145 Personen starke Belegschaft zuvor gesammelt und gespendet hatte. Die Berliner Stadtmission kümmert sich unter anderem um die Unterstützung für Menschen, die in der Hauptstadt auf der Straße leben und organisiert die im Winter besonders wichtige Kältehilfe.

KNAUER Social Day Gruppe hier beim Upcycling von „T-Shirt-Garn“ zu neuem „Gewebtem“ wie Topflappen oder Untersetzern.
Warum soll Unterwäsche gespendet werden? Das Aufkommen von Unterwäsche bei Kleiderspenden ist – eventuell tabubedingt – außerordentlich niedrig, der Bedarf für Obdachlose jedoch gleichzeitig besonders hoch. Wenn Obdachlose eine Sozialeinrichtung mit Duschmöglichkeit aufsuchen, wie zum Beispiel das Hygienecenter der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten, ist es natürlich sinnvoll auch die Unterwäsche zu wechseln. Einrichtungen, die dies anbieten sind hier auf Unterstützung angewiesen, denn allein das erwähnte Hygienecenter nutzen viele Tausend Bedürftige pro Jahr.
„Wir als Stadtmission legen großen Wert darauf, Bedürftigen auf Augenhöhe und mit Respekt zu begegnen. Wir betrachten es als Erfolg, wenn unsere Hilfsangebote in Anspruch genommen werden oder wenn wir vielleicht einen Denkanstoß geben können. Wir freuen uns über jede Unterstützung für unsere Arbeit“, bedankte sich Ute Rastert bei den KNAUER Mitarbeitern.
Kleiderspenden standen auch am zweiten Standort, den die KNAUER Gruppe an diesem Tag besuchte, im Mittelpunkt. Bei ihrem Aufenthalt im „Textilhafen“ an der Storkower Straße 139D in Berlin-Prenzlauer-Berg haben sie viel über das nachhaltige Arbeiten und die Obdachlosenhilfe der Berliner Stadtmission aus erster Hand erfahren. Im Textilhafen werden die Kleiderspenden für bedürftige Menschen sortiert und verarbeitet. Hier wird entschieden, welche Textilien gegen Geld als Second-Hand-Ware verkauft werden können, welche direkt für die Hilfe nutzbar sind und, welche dem Recycling oder Upcycling zugeführt werden können.
Welche Spenden sind nun besonders geeignet für Obdachlose? Bei Kleidung sind dunkle Farben wichtig sowie robuste Stoffe wie Jeans, keine Wolle ... alles was man für eine Reise mit dem Fahrrad an die Ostsee brauchen würde … also auch Schlafsäcke, Taschen und Rucksäcke.
Praktisch angepackt hat die Gruppe beim Recyceln von Textilien, die nicht mehr direkt verwendet werden können. So werden aus in Streifen geschnittenen alten T-Shirts zum Beispiel praktische Beutel oder Topflappen hergestellt, die wieder einen Nutzen haben und von der Stadtmission verkauft werden können.
„Ich habe mich an diesem Social Day beteiligt, weil mich das Thema interessiert. Obdachlose bleiben im Alltag oft unter dem Radar. Ich habe hier einiges neu erfahren – auch wie man diejenigen unterstützen kann, die täglich direkt mit Obdachlosen arbeiten.“, fand Corinna Johannisson, die bei KNAUER im Marketing arbeitet.
Fazit der Gruppe: Es wurde deutlich, welche wichtige Arbeit die Berliner Stadtmission für Obdachlose leistet und wie mit den Textilspenden ein nachhaltiger Weg verfolgt wird. Sehr unterstützenswert.
Die Berliner Stadtmission kümmert sich um die Schwachen und Bedürftigen der Gesellschaft. Das Angebot umfasst zum Beispiel Familien- und Bildungsförderung, die Begleitung Drogenabhängiger, straffällig gewordener, Wohnprojekte für Senioren und viele weitere soziale Angebote. Die Unterstützung Wohnungsloser und Obdachloser ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Mehr unter: www.berliner-stadtmission.de.
Das Familienunternehmen KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH entwickelt seit 57 Jahren High-Tech-Labormessgeräte, beispielsweise analytische und präparative HPLC, die in über 70 Länder vertrieben werden. Alexandra Knauer, die das Unternehmen in zweiter Generation führt, legt großen Wert auf unternehmerische Verantwortung sowohl gegenüber den 145 Beschäftigten als auch gegenüber Umwelt und Gesellschaft. KNAUER ermöglicht seinen Mitarbeitern seit Jahren, einen Arbeitstag im Jahr gegen soziales Engagement einzutauschen. Mehr Informationen unter: www.knauer.net
KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH, Hegauer Weg 38, 14163 Berlin, Deutschland
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Pressekontakt: Oliver Gültzow, gueltzow@knauer.net, +49 30 809727-43